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Neue Aufgabe: Wirtshausreferent des Stadtrats

Es geht um die Pflege von Kollegialität und Kameradschaft

WERNER-013In seiner letzten Sitzung hat der Gunzenhäuser Stadtrat eine wichtige politische Entscheidung getroffen: die Gestaltung der Altmühlaue als Teil des Hochwasserschutzprogramms der Stadt.

Er hat  zugleich Kenntnis genommen von einer Entscheidung des Ratsausschusses. Demnach ist mir die Ehre zuteil geworden, die in der Geschäftsordnung nicht vorgesehene Funktion des „Wirtshausreferenten des Stadtrats“ zu übernehmen. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz hat die Initiative begrüßt. Künftig werden sich die Stadträte nach dem offiziellen Sitzungsteil auf meine Empfehlung hin in einem Gunzenhäuser Gasthaus zum geselligen Zusammensein treffen.

Der Start war nicht schlecht. 14 Kolleginnen und Kollegen aller Farben (und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz)  tranken im Gasthaus „Zur Linde“ bei Josef Arnold noch ihr Bierchen oder ihren Schoppen Wein. So soll es weitergehen!

Niemand muss sich mit jemandem verbrüdern, der ihm gleichgültig ist, aber bei aller Unterschiedlichkeit der politischen Standpunkte sollte das gemeinsame Gespräch möglich sein. Das war in der Vergangenheit nicht immer so, aber das soll in dieser Amtszeit des Stadtrats anders werden.

Werner Falk, Stadtrat der FDP

„Die Kür ist faszinierend“

Stadtrat stimmt der Planung für die Altmühlaue einstimmig zu

Auf der Karte ist der künftig Verlauf der Altmühl schön zu sehen. Zeichnung: Team 4

Auf der Karte ist der künftig Verlauf der Altmühl schön zu sehen. Zeichnung: Team 4

Für das Wasserwirtschaftsamt Ansbach und die Fachplaner von „Team 4“ in Nürnberg gibt es nur die besten Noten. Sie haben eine Planung für die Altmühlaue in Gunzenhausen vorgelegt, die neue Maßstäbe setzt, das Altstadtquartier gewaltig aufwertet und ganz sicher zu einem Schmuck für die ganze Stadt wird. Entsprechend dem Wunsch, der auf einer Zusammenkunft der Projektgruppe konzipiert wurde, wird die Altmühl künftig wieder an die Stadt herangeführt und die jetzige Altmühl wird zu einem Rinnsal. Das Areal dazwischen wird landschaftsarchitektonisch anspruchsvoll gestaltet, u.a. mit einem mänderartigen Flusslauf, einem erhöhten Panoramaweg, Türmen und Sitzgruppen. Derzeit ist der Verlauf der neuen Altmühl mit rot-weißen Bändern ausgesteckt, so dass sich die Passanten schon einmal einen groben Eindruck von der neuen Situierung machen können. Das Storchenbiotop bleibt unangetastet, auch das Labyrinth.
Was zunächst als Hochwasserschutzmaßnahme eher dröge daherkam, das entpuppt sich heute als eine flotte Planung. Ich hatte zu den sechs Stadträten gehört, die ursprünglich die Planung des Wasserwirtschaftsamts ablehnten, weil sie mir ganz einfach zu handwerklich und zu wenig landschaftsarchitektonisch erschienen war.
Es spricht für das Wasserwirtschaftsamt Ansbach, dass es sich in dieser Angelegenheit bewegt hat – und zwar Schritt für Schritt in die richtige Richtung. So habe ich meine Einschätzung bereits korrigiert, als die erste Pläne vorgestellt wurden. Und die signalisierten bereits, dass die Wasserwirtschaft verstanden hat, worum es geht: Den Gunzenhäusern ihre geliebte Altmühlaue nicht zu zerstören, sondern aus ihr ein ansehnliches und attraktives Quartier zu machen.
In der Sitzung habe ich erklärt: „Die ersten Pläne waren eine biedere Hausmannskost, die niemanden geschmeckt hat, jetzt aber serviert und das Wasserwirtschaftsamt ein Galamenü.“ Um es in einem Vergleich mit dem Eiskunstlauf sportlich auszudrücken: „Das Pflichtprogramm hat keine Punkte gebracht, aber die Kür ist faszinierend.“ Der Fall zeigt, dass Behörden offenbar doch in der Lage sind, kreative Lösungen zu finden, wenn man ihnen die Chance dazu gibt oder sie dazu zwingt.
Ich sehe mich in meiner Philosophie bestätigt und habe das auch im Stadtrat erklärt: „Ich will die Stadt gestalten und muss sie nicht verwalten!“ Der Stadtrat hat der Planung übrigens einstimmig akzeptiert.
Wer die Pläne näher kennenlernen will, der kann sich an mich wenden. Es gibt detaillierte Darstellungen zum Projekt, das zu 100 Prozent vom Freistaat finanziert wird, die Stadt muss allerdings mit etwas mehr als einer Million Euro alle Leitungen verlegen, die sich zwischen dem jetzigen Flusslauf und der Bebauung befinden.
Werner Falk, Stadtrat der FDP

Notunterkunft in Herrieden geht in Betrieb

150 Asylbewerber in das ehemalige Coca-Cola-Gebäude

Ab dieser Woche wird ein Firmengebäude des Unternehmens Coco-Cola in
Herrieden mit etwa 150 Asylbewerbern belegt. „Wir sind für dieses Angebot von
Coca-Cola sehr dankbar und hoffen, dass andere diesem Beispiel folgen. Der
aktuelle Flüchtlingsstrom stellt für den Landkreis Ansbach weiterhin eine sehr große
Herausforderung dar“, betont Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Die Regierung von
Mittelfranken hat dem Landratsamt Ansbach damit in dieser Woche insgesamt
weitere rund 200 Flüchtlinge zugeteilt. Im Landkreis Ansbach leben damit aktuell
rund 1.800 Asylbewerber, die bislang in staatlichen Gemeinschaftsunterkünften, in
vom staatlichen Landratsamt Ansbach angemieteten dezentralen Unterkünften in
zahlreichen Gemeinden sowie Notunterkünften, dazu zählt unter anderem das
Kloster in Dinkelsbühl, untergebracht wurden.
Das Landratsamt Ansbach versucht so viele Personen wie möglich in Wohnungen und
Gaststätten unterzubringen. Landrat Dr. Ludwig hofft weiterhin auf zahlreiche private
und kommunale Rückmeldungen zu verfügbaren Unterkunftsmöglichkeiten, die vom
Landratsamt Ansbach angemietet werden können. Für entsprechende Angebote oder
Fragen stehen die Mitarbeiter des Landratsamtes Ansbach als Ansprechpartner unter
der Nummer 0981 – 468 5151 gerne zur Verfügung.

„Ein Morgen, ein Mittag und ein Abend in Wien“

Walzer und Operettenmelodien beim 8. Wolframs-Eschenbacher Neujahrskonzert

Pressefoto_Nj.konzert Wolframs-EschenbachAm Wochenende 23. und 24.01.2016 erklingen in Wolframs-Eschenbach beim 8. Neujahrskonzert wieder unvergessliche Walzer- und Operettenmelodien. Als musikalischen Höhepunkt hat Dirigent Christopher Zehrer die schönsten Musikstücke aus der Ouvertüre „Ein Morgen, ein Mittag und ein Abend in Wien“ von Franz Suppé ausgewählt. Unterstützt wird er dabei von über 60 Musikern der Orchestergemeinschaft Nürnberg. Die Sopranistin Heidelinde Schmid (Landshut) und Tenor Richard Resch (Augsburg) überzeugen ihr Publikum nicht nur durch ihren Gesang, sondern auch durch ihre schauspielerische Leistung.
Ein beschwingter Abend und fröhlicher Start ins neue Jahr 2016!

Die Konzerte in der DJK-Sporthalle im Steingrubenweg 5 beginnen jeweils um 18 Uhr. Die Tickets kosten 12 Euro (für Schüler und Studenten 11 Euro) und können unter info@wolframs-eschenbach.de sowie 09875/9755-0 oder -80 bestellt werden (freie Platzwahl). Einlass ist bereits um 17 Uhr.   Der Karten-Vorverkauf beginnt am 1. Dezember im Rathaus.

Der Wald als Herzensangelegenheit

 MdL Manuel Westphal würdigt den Preisträger Eduard Völklein

Staatspreisverleihung_Völklein

Von links nach rechts: Waldprinzessin Manja Rohm, Eduard Völklein, Frieda Völklein, Staatsminister Helmut Brunner, MdL Manuel Westphal. Foto: Baumgart/StMELF)

Der Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung wurde jüngst in München von Staatsminister Helmut Brunner verliehen. Aus jedem Regierungsbezirk wurden zwei vorbildliche Waldprojekte ausgezeichnet. Auch aus Altmühlfranken kommt ein Preisträger: Eduard Völklein aus Wolfsbronn wurde für seine naturfreundliche Mischwaldbewirtschaftung sowie die Pflege des Naturdenkmals „Steinerne Rinne“ ausgezeichnet.

Eduard Völklein begann vor Jahrzehnten die Bewirtschaftung des elterlichen Erbes. In der Nachkriegszeit waren die Wälder ausgezehrt und es gab kaum noch Starkholz. Die allgemeine Lehre war in diesen Jahren die Bepflanzung mit Fichte. Doch Völklein hielt davon nichts.  Er pflanzte daher Esche und Buche zur Naturverjüngung. Und er sollte Recht behalten. Bis heute setzt Völklein, der auch lange Jahre im Vorstand der Forstbetriebsgemeinschaften Gunzenhausen und Treuchtlingen aktiv war, auf Mischwaldbepflanzung.

In diesem Jahr stand der Staatspreis unter dem Motto „Aktiv für die Natur“. Er wird für vorbildliche Waldbewirtschaftung alle zwei Jahre vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten verliehen. Leistungen privater und körperschaftlicher Forstbetriebe oder Zusammenschlüsse sollen damit gewürdigt werden.

„Den Naturraum Wald zu schützen und zu bewahren ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Wald in seiner Vielfalt dient uns als Erholungs- und Freizeitregion aber auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der Staatspreis unterstreicht die Bedeutung der korrekten Bewirtschaftung unserer Wälder in ganz Bayern“, bestätigt der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal, der sich besonders freut, dass mit Eduard Völklein auch ein Forstwirt aus seinem Stimmkreis ausgezeichnet wurde.

Neben der Bewirtschaftung des Waldes am Lunkenberg pflegt Völklein seit seiner Kindheit das Naturdenkmal „Steinerne Rinne“. Vor 50 Jahren hat Völklein angestoßen, die Wasserrinne als Naturdenkmal unter Schutz zu stellen.

All diese Tätigkeiten zeigen, mit welcher Leidenschaft sich Eduard Völklein um seinen Wald kümmert. Bis heute bewirtschaftet er zusammen mit seinem Sohn Wolfgang den Wald. Ein Beispiel forstwirtschaftlicher Pflege, die für viele – vor allem für die nächste Generation – ein Vorbild sein soll.

Fachkräftemangel: Wie können die Lösungen aussehen?

Fachtagung der Zukunftsinitiative „altmühlfranken“

von links nach rechts:     ·         Artur Berk, Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen - Personenstands- und Ausländerwesen ·         Landrat Gerhard Wägemann ·         Kathrin Kimmich, Leiterin der Zukunftsinitiative altmühlfranken ·         Sabine Unterlandstaettner, Zukunftsinitiative altmühlfranken - Wirtschaftsförderung ·         Begonia Merayo, Why Consult ·         Ute Ernst, Agentur für Arbeit – Arbeitgeber-Service ·         Wolfgang Pendelin, Bosch Industriekessel GmbH

Von links nach rechts: Artur Berk, Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen – Personenstands- und Ausländerwesen, Landrat Gerhard Wägemann,  Kathrin Kimmich, Leiterin der Zukunftsinitiative altmühlfranken, Sabine Unterlandstaettner, Zukunftsinitiative altmühlfranken – Wirtschaftsförderung, Begonia Merayo, Why Consult, Ute Ernst, Agentur für Arbeit – Arbeitgeber-Service,Wolfgang Pendelin, Bosch Industriekessel GmbH

Bei der Fachveranstaltung zum Thema Akquise ausländischer Fachkräfte der Zukunftsinitiative altmühlfranken am vergangenen Mittwoch in Gunzenhausen wurde auch die aktuelle Flüchtlingssituation in die Diskussion mit eingebunden.
Fachkräftemangel wird deutschlandweit mehr und mehr zum Problem – vor allem für die Wirtschaft, aber auch für verschiedene Versorgungsbereiche. Bis zum Jahr 2020 sollen bis zu 230.000 qualifizierte Mitarbeiter fehlen – allein in Bayern.
Ob und in welchem Ausmaß sich diese Situation auch in unserem Landkreis auswirken wird, zeichnet sich in einigen Unternehmen bereits heute schon ab. Deswegen „ist es gut“, so Landrat Gerhard Wägemann, „vorbeugend zu handeln bzw. gut informiert zu sein, statt am Ende eventuell gar betriebliche Abläufe einschränken oder Aufträge mangels Personal nicht bedienen zu können.“
Die Fachveranstaltung zur Akquise ausländischer Fachkräfte klärte dabei viele Fragen. So zeigte Frau Ute Ernst (Agentur für Arbeit, Arbeitgeber-Service) zunächst auf, wo bereits heute schon Fachkräfte fehlen, nämlich in den Branchen Handwerk, Gastronomie, Pflege, KFZ-Berufe und Industrie, und stellte die Angebote der bei der Agentur verorteten ZAV (Zentrale Auslands- und Fachvermittlung) sowie zahlreichen Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten vor.
Herr Albrecht von der HWK Mittelfranken konzentrierte sich bei der Vorstellung seines Projektes „Passgenaue Vermittlung“ auf die Besetzung von Ausbildungsstellen mit Jugendlichen aus dem Ausland. „Denn gerade kleine und mittlere Betriebe haben zunehmend Probleme“, so Herr Albrecht, „ihre offenen Ausbildungsplätze zu besetzen“.
Großes Potenzial bieten auch, so Herr Smutny von der IHK Nürnberg für Mittelfranken, ausländische Studenten, die ein oder mehrere Semester an einer Universität in Deutschland studiert haben.“ Sie kennen bereits die Kultur und das deutsche Arbeitsumfeld. Leider sei es aber inzwischen so, dass das Erlernen der deutschen Sprache durch englische Studiengänge und internationale Wohngemeinschaften oft unter den Tisch fällt.
Dabei – da sind sich alle Beratungs- und Unternehmensvertreter einig – ist das Beherrschen der Deutschen Sprache die Grundlage für eine erfolgreiche Integration auf dem Arbeitsplatz und unabdingbar für das Ankommen in der deutschen Gesellschaft.
Frau Begonia Merayo, Geschäftsführerin der Recruiting-Firma „Why Consult“ erläutert dies so: „Die Einarbeitung eines ausländischen Mitarbeiters, dauert an sich schon doppelt so lang wie die eines Deutschen. Aber dies reicht noch nicht aus. Ein firmenexterner Mentor oder Pate, der Ansprechpartner für private Belange sein kann, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen beruflichen Integration.“
Das Recruiting-Unternehmen wirbt im Auftrag von Betrieben im europäischen und südamerikanischen Ausland passgenau Fachkräfte an und betreut diese auch noch nach Vertragsabschluss.
Die Aspekte der Sprache und des „sich willkommen Fühlens“, treffen auch auf die Eingliederung von Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu. Die Rahmenbedingungen seitens des Gesetzgebers sehen vor, dass ein Flüchtling bereits drei Monate nach Antragsstellung auf Asyl arbeiten darf. Immer jedoch unterliegt er einer Einzelfallprüfung durch die Ausländerbehörde. Der Erwerb von Deutschkenntnissen steht nach Meinung aller Akteure zunächst im Vordergrund. Ab 2016 wird es deswegen zahlreiche Angebote der Agentur für Arbeit geben, um die Asylbewerber, insbesondere die mit sicherer Bleibeperspektive, zu unterstützen.
Das Landratsamt hat begleitend ein Willkommenspaket sowohl für im Ausland akquirierte Fachkräften als auch zur Integration von Flüchtlingen, geschnürt. „Neben dem Welcome-Service-Center, einem Beratungsangebot der Wirtschaftsförderung für Unternehmen mit ausländischen Fachkräften, gibt es z.B. einen ehrenamtlichen Dolmetscher-Pool und viele weitere Informationen“, so Kathrin Kimmich von der Zukunftsinitiative altmühlfranken. Ein Modellprojekt der Zukunftsinitiative altmühlfranken in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, der Ausländerbehörde und Ehrenamtlichen konnten von 25 Teilnehmern bereits 8 Asylbewerber in Arbeit vermitteln.
Herr Pendelin, Personalleiter der Bosch Industriekessel GmbH, berichtete von seinen Erfahrungen seines international agierenden Unternehmens bei der Akquise von Auszubildenden und Fachkräften im Ausland. Er betonte, dass ein Unternehmen stark gefordert sei. Kreativität und Flexibilität bei der Einarbeitung neuer ausländischer Mitarbeiter seien notwendig, genauso wie Paten aus dem Unternehmen, die die ausländischen Fachkräfte begleiten.
Ein Unternehmen, so steht jedenfalls am Ende des Abends fest, sollte vorbereitet sein auf Veränderungen in seiner Personalstruktur. Ausländische Fachkräfte können dabei ein wertvoller Baustein sein, nicht nur um den Personalbedarf zu decken, sondern auch, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Und „Internationalisierung passiert nicht nur im Ausland, sondern auch vor Ihrer Haustür“, stellt Frau Merayo fest.

Tipps für den Umgang mit der Biotonne im Winter

Empfehlungen gelten landkreisübergreifend für alle

Bei Temperaturen unter null Grad sind die Bioabfälle in den Tonnen schnell festgefroren. Dies führt dazu, dass die Biotonnen oft gar nicht oder unvollständig geleert werden können. Beides lässt sich bei Beachtung einiger Tipps vermeiden.

Vorbeugemaßnahmen gegen vereiste Biotonnen:

Keine nassen Küchen- oder Gartenabfälle in die Biotonne füllen oder
nasse Küchen- oder Gartenabfälle in mehrere Lagen Papier einwickeln oder verrotbare Abfallsäcke verwenden,
die Biotonnen hin und wieder mit einer Lage zerknülltem Zeitungspapier befüllen,
soweit möglich Behälter in einem geschütztem Bereich (Carport, Garage) aufstellen,
Biotonnen am Abfuhrtag ab 6.00 Uhr und nicht schon am Vorabend zur Entleerung bereit stellen.

Sollten der Abfall in der Biotonne trotz der befolgten Tipps einfrieren, kann das Material kurz vor der Abholung mit einem Werkzeug (z. B. Holzlatte) von der Behälterwand gelöst werden.

Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter www.landkreis-ansbach.de.

 

 

Duin ruft zu Verteidigung europäischer Werte auf

 FDP-Landeschef Albert Duins Rede auf dem Landesparteitag

FDP-Landeschef Albert Duin fand in seiner Rede auf dem Landesparteitag in Lauingen  deutliche Worte zu den Attentaten von Paris: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Terroristen ihr Ziel erreichen und unsere Herzen vergiften. Dass sie Zwietracht säen zwischen den Menschen unterschiedlicher Religionen.“ Es gebe keinen Konflikt zwischen Abendland und Morgenland, sondern zwischen der überwältigenden Mehrheit friedliebender Menschen und einer kleinen Gruppe von Fundamentalisten.

Entschieden trat Duin für die Verteidigung der europäischen Werte und Lebensart ein: „Wir werden vor dem IS nicht kapitulieren und unsere Art zu leben ändern. In unserer Gesellschaft darf, kann und soll jeder leben, wie er möchte.“ Insbesondere die Meinungs- und Religionsfreiheit stehe nicht zur Disposition: „Bei unserer Freiheit machen wir keine Kompromisse!“

Scharf kritisierte Duin die Bereitschaft konservativer Politiker, Freiheit gegen vermeintliche Sicherheit zu tauschen. „Das Ansammeln von Datenbergen verhindert keine Anschläge! Die Vorratsdatenspeicherung ist ein massiver Eingriff in die Privatsphäre der Bürger und deshalb werden wir auch beim Bundesverfassungsgericht dagegen klagen!“

Die Flüchtlingskrise nannte Duin die „größte Herausforderung für unser Land seit der Deutschen Einheit.“ Ihre Lösung erfordere Ernsthaftigkeit, keine Stammtischparolen. Die Bundesregierung gebe hier ein klägliches Bild ab. Auf ihrem Parteitag beraten die Freien Demokraten die „Lauinger Erklärung für Flüchtlingsschutz, Zuwanderung und Integration.“

FDP-Chef Duin warf der Bundesregierung auch vor, wichtige Zukunftsthemen zu vernachlässigen: „Wo sind die Initiativen der Regierung für mehr Unternehmensgründungen? Für eine Digitalisierungsoffensive? Dafür, dass Kinder bei uns die weltbeste Bildung bekommen? Stattdessen führen sie die Rente mit 63 ein und wollen regeln, wie viel Tageslicht eine Teeküche haben muss.“

Die CSU kritisierte Duin insbesondere für ihr Wackeln beim Ausbau des Münchner Flughafens: „München braucht die dritte Start- und Landebahn – das sage ich sowohl als Politiker als auch als mittelständischer Unternehmen. Denn der Flughafen ist unser Tor zur Welt.“ Seehofer habe kein Rückgrat, wichtige Infrastrukturentscheidungen auch gegen Widerstände durchzusetzen.

Zum Schluss seiner Rede prophezeite Duin ein Comeback der FDP: „Immer mehr Bürger spüren: Es braucht eine starke liberale Kraft im Land! Es braucht eine Kraft, die den Einzelnen groß machen will und nicht den Staat. Es braucht eine Kraft der wirtschaftlichen Vernunft, weiß, dass man jeden Euro erst verdienen muss bevor man ihn ausgibt. Es braucht eine Kraft, die sich auch traut, Unpopuläres zu vertreten, wenn es nötig ist. Es braucht eine Kraft, die für Freiheit und Menschenrechte streitet. Es braucht Freie Demokraten.“

Konzert mit „Dies Musicus“

 Am Samstag, 28. November, in Wolframs-Eschenbach

Im Liebfrauenmünster Wolframs-Eschenbach gibt es am Samstag, 28. November, um 20 Uhr ein

 Geistliches Konzert

zum Abschluss des musikalischen Seminartages „Dies Musicus“. Zu hören sind

Sologesangsstücke und Chor- und Instrumentalmusik aus  verschiedensten Epochen.  Mitwirkende:
Projektchor des „Dies Musicus“,  Musikstudenten aus München, Berlin und Regensburg.

Veranstalter:  Münsterchor/Gesangverein „Frohsinn 1860“ e.V. Wolframs-Eschenbach

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

 

Süße Weihnachtspuzzles

Mit Ravensburger in die Weihnachtszeit

PuzzleDiese 80 Teile Puzzles mit niedlichen Weihnachtsmotiven bereiten gleich doppelt Freude – Denn die hochwertigen Metalldosen mit peppigem Weihnachtsdesign sind vielseitig einsetzbar, z.B. als Geschenkverpackung oder Plätzchendose.
Weitere Produktinformationen: Süße Weihnachtspuzzles mit tollem Extra!
Dieses attraktive Angebot gibt es nur für kurze Zeit: 80 Teile Kinderpuzzles in hochwertigen Metalldosen mit peppigem Weihnachtsdesign. Egal ob unter dem Weihnachtsbaum oder als kleines Geschenk zur Versüßung der Vorweihnachtszeit, bereiten diese Puzzles gleich doppelt Freude. Denn entfernt man die Banderole sind die Metalldosen vielseitig einsetzbar, z.B. als Geschenkverpackung oder Plätzchendose. Vier verschiedene niedliche Weihnachtsmotive sind erhältlich.
Natürlich haben nicht nur die Puzzles die gewohnt hohe Ravensburger Qualität, auch die Metalldosen wurden durch ein unabhängiges Institut als lebensmittelecht bestätigt. Das ist das Ravensburger Qualitätsversprechen.

Erleben Sie ein unvergleichliches Puzzlevergnügen mit Ravensburger Qualitätsprodukten. Die einzigartigen Puzzleteile passen perfekt ineinander. Dank handgefertigter Stanzwerkzeuge ist die Formenvielfalt der Ravensburger Puzzleteile unübertroffen.Das ist die Ravensburger Leidenschaft für Qualität.